 Beschreibung:
Bausparen
Mit dieser Anlageform verbindet der Sparer das Ziel, Wohnungs- oder Hauseigentum zu erwerben oder bereits vorhandenes Eigentum zu verbessern. Wer einen Bausparvertrag abschließt, hat nach dem Ansparen eines Teiles der Bausparsumme (40%) und nach Ablauf einer Mindestfrist (18 Monate) Anspruch auf ein unkündbares zinsgünstiges Bauspardarlehen. Die Höhe des Darlehens entspricht dem unterschiedlichen Betrag zwischen der Bausparsumme (über die der Vertrag abgeschlossen wird) und dem Sparguthaben zum Zeitpunkt der Zuteilung. Während die Guthabenzinsen auf einem Bausparkonto vergleichsweise gering sind, sind es die Zinsen für das Darlehen ebenfalls. Wird das Darlehen nicht in Anspruch genommen, der Bausparvertrag also lediglich zum Ansparen verwandt, bessern viele Bausparkassen den Guthabenzins nachträglich auf. Siehe: Kollektives Bausparen Günstig ist eine Bausparfinanzierung immer dann, wenn während der Ansparphase die Zinsen niedrig sind - der Bausparer steht dann gegenüber anderen Sparformen relativ gut da - und wenn während der Darlehensphase die Marktzinsen hoch sind - beim Bauspardarlehen sind sie
traditionell niedrig, allerdings ist die Tilgung im Vergleich zum Hypothekendarlehen in der
Regel deutlich höher. Lohnend ist Bausparen auch für Sparer, die gar kein Darlehen wollen,
sondern sieben Jahre prämienbegünstigt sparen wollen. Für Bezieher nicht allzu hoher Einkommen
gibt der Staat derzeit (2006) noch eine knapp zehnprozentige Wohnbauprämie auf maximal 512
eingezahlte Euro pro Jahr. Zusammen mit den Zinsen ist damit eine Rendite um die fünf Prozent
pro Jahr über die gesamte Laufzeit risikolos erreichbar.
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